WordPress-Installation


Frage: Ich komme mit der „5-Minuten-Installation“ überhaupt nicht zurecht. Kannst du einem Einsteiger kurz die wesentlichen Schritte erklären?

Du suchst dir einen Anbieter raus, der dir Webhosting mit PHP und einer MySQL-Datenbank anbietet und schließt einen Vertrag ab. Im Gegenzug erhältst du Zugangsdaten, um Dateien per File Transfer Protocol (FTP) übertragen zu können. Ein beliebtes, kostenfreies Programm dafür ist FileZilla.

Viele Webhoster richten dir bei Vertragsabschluss ebenfalls gleich eine Datenbank ein und teilen dir auch hierfür Zugangsdaten mit, die du für die WordPress-Installation brauchst. Wenn du keine Zugangsdaten für die Datenbank erhalten hast, dein abgeschlossener Vertrag aber (mindestens) eine Datenbank enthält, kannst du wahrscheinlich selber eine Datenbanken einrichten und deine Zugangsdaten selbst festlegen.

Nachdem die Voraussetzungen für eine Installation geschaffen wurden, lädst du WordPress hier herunter: https://de.wordpress.org/latest-de_DE.zip

Die komprimierte Datei entpackst du auf deinem Computer und lädst dann mit dem FTP-Programm alle Dateien und Verzeichnisse aus dem Verzeichnis `wordpress` in das Web-Stammverzeichnis deines Webhoster (oft als `htdocs`, `www` oder mit dem Namen deiner registrierten Web-Domain benannt) hoch.

Wenn du nun im Browser die Adresse deiner Website eingibst, solltest du von einem Installations-Assistenten begrüßt werden, der zunächst die Zugangsdaten zur Datenbank abfragt und daraus selbständig eine Konfigurationsdatei `wp-config.php` erstellt – ein Editor ist also eigentlich gar nicht nötig. Du legst dann noch einen Benutzernamen und ein Passwort an, gibst der Website einen Namen (der später geändert werden kann) und dann kannst du auch schon loslegen, Blogbeiträge zu schreiben.

Ein wenig geübte Anwender brauchen für die Installation maximal fünf Minuten. Für Anwender, die sonst wenig mit Computern zu tun haben, gibt es aber auch bei vielen Webhostern fertige Installations-Skripte, bei denen du nur auf „WordPress installieren“ klickst und fünf Minuten später die Zugangsdaten einer fertig eingerichteten WordPress-Website erhältst.

Ist auch das noch zu kompliziert, empfehle ich dir, dich bei WordPress.com anzumelden: Name, Adresse, Passwort angeben und du kannst loslegen. Allerdings gibt es hier weniger individuellen Spielraum – du kannst (im Gegensatz zur eigenen Installation bei einem beliebigen Webhoster) nicht eigene Themes oder Plugins installieren. Manche sehen das als Einschränkung, andere vermissen nichts und freuen sich über die Einfachheit des Lebens.

Wenn du zur Installation eine bebilderte Anleitung suchst, hilft dir vielleicht Das WordPress Praxisbuch von Gino Cremer oder das Video-Tutorial WordPress 4.5 – Der perfekte Lernkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene. Außerdem gibt es in vielen Großstädten Anwendertreffen. Die Termine erfährst du hier im Forum Events.